Nostrifizierung exams
Medizinische Universität (Nostrifizierung) + ÖÄK
University exams set per case (written/oral/OSCE) + language test
ATEnglish
Österreich lässt nach Qualifikation zu. Die eigentlichen Hürden sind die von den Universitäten gestellten Nostrifizierungsprüfungen für ausländische Absolventen und die Prüfung der Apotheker nach dem Praktikum.
The licensing exam for each profession, from our regulator research. Open one to see what it covers.
Österreich auf einen Blick
Das Medizinstudium in Österreich ist ein sechsjähriges Diplomstudium mit dem Titel Dr. med. univ. Es wird an den öffentlichen Medizinischen Universitäten in Wien, Graz und Innsbruck sowie an der Johannes Kepler Universität Linz angeboten, dazu kommen private Angebote wie die Paracelsus Universität in Salzburg und die Karl Landsteiner Universität in Krems. Die Plätze sind begrenzt und werden über den Aufnahmetest MedAT vergeben. Unterrichtssprache ist Deutsch. Zahnmedizin dauert sechs Jahre, Pharmazie etwa vier bis fünf Jahre, und die Pflege wird inzwischen an Fachhochschulen gelehrt.
Nach dem Studium absolvieren Ärztinnen und Ärzte eine Basisausbildung von etwa neun Monaten und anschließend die Ausbildung zur Allgemeinmedizin oder zum Facharzt über mehrere Jahre. Zur Berufsausübung ist die Eintragung in die Ärzteliste der Österreichischen Ärztekammer erforderlich; wer einen Abschluss außerhalb der EU hat, muss ihn meist zuerst nostrifizieren lassen. Die Akkreditierung der Studien wird von AQ Austria und den Bundesministerien überwacht. Bitte klären Sie die Einzelheiten vor der Antragstellung mit der Ärztekammer.
| Thema | Angaben |
|---|---|
| Medizinstudium | 6 Jahre, Dr. med. univ. |
| Praktikum | Basisausbildung ca. 9 Monate, dann Facharztausbildung |
| Unterrichtssprache | Deutsch |
| Fakultäten und Anerkennung | 3 öffentliche Med-Unis, Linz und private Anbieter; AQ Austria |
| Weg zur Zulassung | Studium, Ausbildung, Eintragung in die Ärzteliste |
Wer auf dieser Seite das österreichische Gegenstück zu einer bundesweiten Zulassungsprüfung sucht, wird sie nicht finden. In Österreich liegt die Qualitätssicherung bei der Ausbildungsstätte. Wer an einer Medizinischen Universität den Dr. med. univ. erwirbt, geht in die Basisausbildung und danach in die Facharztausbildung. Wer Gesundheits- und Krankenpflege an einer Fachhochschule (FH) studiert hat, legt eine kommissionelle Abschlussprüfung an der FH ab und lässt sich eintragen. In keinem der beiden Fälle stellt eine staatliche Stelle einen eigenen Multiple-Choice-Test.
Was es in Österreich dagegen gibt, ist die Nostrifizierung. Das ist die förmliche Anerkennung eines ausländischen Abschlusses als gleichwertig mit einem österreichischen, und für Absolventen aus Drittstaaten ist sie das größte Hindernis. Weil die Universität festlegt, welche Fächer Sie nachprüfen müssen, gleicht kein Akt dem anderen. Rechnen Sie je nach Beruf und Universität mit schriftlichen und mündlichen Prüfungen, mitunter auch mit praktischen oder OSCE-artigen Prüfungen.
Das Medizinstudium in Österreich beginnt mit dem MedAT, dem Aufnahmetest für die Studienplätze an den öffentlichen Medizinischen Universitäten. Wer ihn besteht, bekommt einen Studienplatz; mit der Berufszulassung hat er nichts zu tun. Nach dem Studium gibt es keine Staatsprüfung. Die Facharztprüfung folgt am Ende der Ausbildung und wird über die ÖÄK und die Akademie der Ärzte organisiert.
Ärzte aus Drittstaaten beantragen die Nostrifizierung an einer Medizinischen Universität, etwa in Wien, Graz oder Innsbruck. Die Universität veröffentlicht ein Merkblatt zum Verfahren und entscheidet, welche Fächer geprüft werden. Zusätzlich führt die ÖÄK auf Grundlage ihrer Sprachprüfungs-Verordnung eine Deutschprüfung durch.
Join the waitlist
We open a question bank only when it meets our question-writing standard. Leave your email and we will write once, when it opens.
Die Pharmazie ist der einzige Beruf in dieser Gruppe mit einer festgelegten Prüfung nach dem Studium. Absolventen der Pharmazie absolvieren das Aspirantenjahr, ein zwölfmonatiges betreutes Praktikum, und legen danach die Prüfung für den Apothekerberuf vor der Österreichischen Apothekerkammer ab. Sie ist schriftlich und mündlich, ihre Inhalte sind in einer Bundesverordnung geregelt, die im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurde. Es ist eine Nischenprüfung mit kleinen Jahrgängen, weshalb es kaum kommerziell erhältliches Übungsmaterial gibt.
Apotheker aus Drittstaaten nostrifizieren zuerst ihren Abschluss an einer Universität, absolvieren dann das Aspirantenjahr und legen dieselbe Prüfung ab.
Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen (DGKP) qualifizieren sich heute über ein FH-Bachelorstudium, das mit einer kommissionellen Abschlussprüfung an der FH endet. Auch Hebammen und Physiotherapeuten werden über FH-Studiengänge ausgebildet. Zahnärzte schließen den Dr. med. dent. an einer Medizinischen Universität ab. Keiner dieser Berufe kennt eine bundesweite Zulassungsprüfung.
Ausländische Bewerberinnen und Bewerber durchlaufen das Nostrifizierungsverfahren. Bei Pflegepersonen aus Drittstaaten können das Sozialministerium und die Landesbehörden Ergänzungsprüfungen oder Praktika verlangen, und in der Regel werden Deutschkenntnisse auf B2-Niveau erwartet. Hebammen und Physiotherapeuten nostrifizieren an einer FH, bei Bedarf mit Ergänzungsprüfungen. Zahnärzte aus Drittstaaten nostrifizieren an einer Medizinischen Universität mit Ergänzungsprüfungen; Deutsch ist erforderlich.
| Beruf | Zugang | Format | Hinweise |
|---|---|---|---|
| Ärzte | Facharztprüfung | Je Fachgebiet am Ende der Ausbildung festgelegt | MedAT ist nur ein Aufnahmetest |
| Ärzte (Drittstaaten) | Nostrifizierung und ÖÄK-Deutschprüfung | Universitätsprüfungen plus Sprachtest | Fächer werden im Einzelfall festgelegt |
| Apotheker | Prüfung für den Apothekerberuf | Schriftlich und mündlich, nach zwölfmonatigem Aspirantenjahr | Drittstaaten: zuerst nostrifizieren |
| Pflegepersonen, Hebammen, Physiotherapeuten | FH-Abschlussprüfung; Nostrifizierung für Drittstaaten | Kommissionelle Prüfung; Ergänzungsprüfungen | Deutsch B2 üblich |
| Zahnärzte | Dr. med. dent.; Nostrifizierung für Drittstaaten | Universitätsprüfungen | Deutsch erforderlich |
Deutsch ist die Sprache aller Prüfungen und Verfahren. Gesprochen wird österreichisches Deutsch, das im klinischen Alltag eigene Wörter kennt (Spital, Jänner, Obers). Ärzte legen die Deutschprüfung der ÖÄK ab, die übrigen Berufe weisen in der Regel B2 nach. Die Universität Wien und andere Einrichtungen veröffentlichen die aktuellen Anforderungen in ihren Nostrifizierungs-Merkblättern.
Da die österreichischen Prüfungen vor Ort gestellt werden, gibt es keine bundesweite Fragenbank, die dazu passt. Übertragbar ist das klinische Wissen: Die Fächer auf einer Nostrifizierungsliste sind meist die vorklinischen und klinischen Kernfächer, die jedes europäische Curriculum abdeckt. Wer sich auf die Apothekerprüfung vorbereitet, braucht zusätzlich Kenntnisse des österreichischen Apothekenrechts.
Try practice questions free
Create a free account and answer sample questions with full explanations before you buy a pass.
Österreich hat mehrere Medizinische Universitäten (Wien, Graz, Innsbruck und die Medizinische Fakultät in Linz), und jede veröffentlicht ihr eigenes Verfahren. Die Fächerlisten im Kern ähneln einander, Fristen, Verfügbarkeit der Prüfenden und Gebühren unterscheiden sich jedoch. Manche Bewerber gehen davon aus, dass die Universität, bei der sie sich zuerst melden, auch die prüfende sein muss. Klären Sie daher, ob die Wahl des Standorts flexibel ist und wie lang die Warteliste ist.
Die Vorbereitung sollte sich an der Liste der Universität orientieren. Rechnen Sie mit Fächern der vorklinischen und klinischen Studienjahre, geprüft auf Deutsch. Mündliche Prüfungen verlangen klinisches Deutsch, und das ist nicht dasselbe wie allgemeines B2. Üben Sie, einen Mechanismus oder eine Differenzialdiagnose laut zu erklären. Für die Sprachprüfung der ÖÄK proben Sie Patientengespräch, Dokumentation und Fallvorstellung, denn diese Teile nennen Ärztinnen und Ärzte als die schwierigsten.
Aspiranten der Pharmazie sollten den Prüfungsstoff mit dem Studium der österreichischen Vorschriften zu Apothekenbetrieb, Suchtmitteln und Verschreibung verbinden.
Für Ärzte sind die ÖÄK und Ihre Universität maßgeblich, für Apotheker die Apothekerkammer. Die Regeln zur Nostrifizierung unterscheiden sich von Einrichtung zu Einrichtung und ändern sich von Jahr zu Jahr; bestätigen Sie sie daher vor der Antragstellung. TriagePass ist von diesen Stellen unabhängig.
Nein. Österreichische Absolventen werden aufgrund ihrer Qualifikation eingetragen. Die Facharztprüfung ist eine Fachprüfung am Ende der Ausbildung, und der MedAT ist nur ein Aufnahmetest.
Die Anerkennung eines ausländischen Abschlusses als gleichwertig mit einem österreichischen. Die Universität oder Fachhochschule entscheidet, in welchen Fächern Sie nachgeprüft werden.
Ja. Die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) führt auf Grundlage ihrer Sprachprüfungs-Verordnung eine Deutschprüfung durch.
Die Apotheker. Nach einem zwölfmonatigen Aspirantenjahr legen sie die Prüfung für den Apothekerberuf ab, schriftlich und mündlich.
In der Regel nicht. Qualifikationen aus der EU und dem EWR werden nach der EU-Richtlinie anerkannt, mit Sprachprüfung bei der Eintragung.
Für Pflegepersonen aus Drittstaaten wird üblicherweise Deutsch auf B2-Niveau verlangt. Die Behörde bestätigt das Niveau für Ihren Fall.
Last reviewed October 2026
Original questions, an explanation for every option, and a mock exam built to the blueprint. One exam per pass, from $30.